Wetterprognose für Deutschland vom 05.01.2017 bis 14.01.2017 – Aktuelle Unwetterwarnung

Wetterprognose Deutschland - Aktuell -Deutschland – Die Wetterprognose: Anfangs hochwinterlich kalt. Von Nordwesten aber langsam milder, dabei allgemein nasskalt mit Niederschlägen, vor allem im Bergland Schnee.

An der Küste und im Bergland WIND- bzw. STURMBÖEN. Im Bergland zum Teil starke SCHNEEFÄLLE mit Schneeverwehungen, UNWETTER! Zum Morgen verbreitet Frost und Glätte durch gefrierende Nässe.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten Stunden bis Freitag, 06.01.2017, 05:00 Uhr:

An der Westseite eines Sturmtiefs, das über Weißrussland weiter nach Osten zieht, fließt aus Norden sehr kalte skandinavische Polarluft ein. Diese gelangt am Donnerstag von Westen her unter Hochdruckeinfluss.

Heute früh kommt es vor allem im Osten und Süden zu schauerartigen Schneefällen. In Nordstaulagen der Mittelgebirge sind bis zum Morgen 3 – 5 cm, am Alpenrand und am Erzgebirge örtlich 10 bis 15 cm Neuschnee zu erwarten. In Hochlagen muss weiter mit teils starken Schneeverwehungen gerechnet werden.

Bis in den Vormittag tritt bei leichtem bis mäßigem Frost verbreitet Glätte durch gefrierende Nässe oder etwas Neuschnee auf.

Der meist nördliche Wind lässt weiter nach. Sturmböen gibt es nur noch an der Küste und auf exponierten Berggipfeln. Die Windböen in tieferen Lagen sind vor allem anfangs zu erwarten.

Heute tagsüber lassen die Schneefälle, die vor allem in Staulagen des Ostens und Südens auftreten, langsam nach. Lokal sind dort aber nochmals 5 bis 10, am östlichen Alpenrand bis 15 cm Neuschnee möglich. Ansonsten treten nur noch schwache Schneeschauer auf, die kaum Neuschnee bringen.

Windböen oder stürmischen Böen treten vor allem in exponierten Berglagen der Alpen und der östlichen Mittelgebirge, bzw. an der vorpommerschen Ostseeküste auf. Für Schneeverwehungen reicht es kaum noch.

Außer im Westen und Südwesten gibt es Dauerfrost, so dass gebietsweise auch tagsüber Glätte zu erwarten ist.

In der Nacht zum Freitag gibt es an der Ostsee und zur Oder hin weitere Schneeschauer, auch in Staulagen des Erzgebirges und an den Alpen schneit es weiter mit lokal 5 bis 10 cm Neuschnee. Sonst klart es verbreitet auf mit strengem Frost unter -10 Grad, lokal in ungünstigen Lagen über Schnee sind -15 bis -20 Grad möglich. Streckenweise muss weiter mit Glätte gerechnet werden.
Windböen gibt es nur noch an der vorpommerschen Ostseeküste im höheren Bergland und in den Alpen, wo auf einigen Gipfeln auch Sturmböen möglich sind.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft (Stand: 05:07 Uhr – 05.01.2017):

SCHNEEFALL/VERWEHUNGEN (UNWETTER): Oberhalb 600 m im süddeutschen Bergland kräftige Schneefälle und starke Verwehungen durch Sturmböen! Bis in die Nacht zum Donnerstag hinein weitere 20 bis 30 cm Neuschnee. Auch sonst gebietsweise Glätte durch Neuschnee von 1 bis 5 cm.

FROST: Im Laufe der Nacht verbreitet leichter Frost.

STURM: Im Bergland und an der Küste starke bis stürmische Böen Bft 7 bis 8 (70 km/h). Auf exponierten Gipfeln anfangs Sturmböen Bft 9.

GEWITTER: Örtlich Graupelgewitter. Dabei stürmische Böen um 65 km/h.

GLÄTTE: Verbreitet Glätte durch gefrierende Nässe.

Vorhersage – heute Donnerstag:

Vor allem im Süden Schneefall, an den Alpen und im Schwarzwald kräftig mit Verwehungen (UNWETTER). Sonst Schneeschauer, generell Frost und Glättegefahr.

Heute früh schneit es vor allem im Süden und Osten noch gebietsweise, in Staulagen auch kräftiger und in Hochlagen mit Schneeverwehungen. Ansonsten treten nur lokal meist schwache Schneeschauer auf. Dazu gibt es verbreitet leichten bis mäßigen Frost und es muss mit Glätte gerechnet werden.Heute tagsüber zeigt sich im Norden und Westen im Tagesverlauf häufiger die Sonne und es bleibt meist trocken.

Im Süden und Osten entwickeln sich bei wechselnder Bewölkung weitere Schneeschauer. Im Nordstau der Alpen und des Erzgebirges schneit es längere Zeit. Im Westen steigt die Temperatur auf 0 bis +2 Grad. Sonst gibt es bei Höchstwerten zwischen -6 bis 0 Grad leichten bis mäßigen Dauerfrost. Es weht schwacher bis mäßiger, im Bergland und an der vorpommerschen Ostseeküste in Böen starker bis stürmischer Wind aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen.

In der Nacht zum Freitag lassen die Schneeschauer auch im Süden und Osten nach und vielerorts kann es stärker auflockern. Örtlich kann sich Nebel bilden. Nur an den Alpen und am Erzgebirge halten sich dichtere Wolken, aus denen es zeitweise schneit. Dabei sinkt die Temperatur verbreitet auf -7 bis -14 Grad, im Süden und Osten teils auch unter -15 Grad, im Bergland über frisch gefallenem Schnee stellenweise auf -20 Grad.

Vorhersage – morgen Freitag:

Am Freitag hält sich im Südosten teils starke Bewölkung, aus der vor allem am östlichen Alpenrand und am Erzgebirge noch ein paar Flocken rieseln. Sonst wird bei meist nur geringer Bewölkung und viel Sonnenschein ein freundlicher Wintertag erwartet. Erst zum Abend hin ziehen im Nordwesten hohe und mittelhohe Wolkenfelder auf. Dabei herrscht nahezu im ganzen Land bei Werten zwischen 0 und -7 Grad leichter bis mäßiger Dauerfrost, vor allem in den östlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen liegen die Höchstwerte lokal sogar noch darunter. Leichte positive Werte bis 1 Grad sind lediglich auf den Nordseeinseln sowie am Niederrhein möglich. Der Wind weht meist schwach, an den Küsten auch mäßig aus Ost bis Süd und frischt abends an der Nordsee auf.

In der Nacht zum Samstag breiten sich von Benelux und der Nordsee her dichte Wolken über die Nordwesthälfte Deutschlands aus, die in der zweiten Nachthälfte zunächst vom Emsland bis nach Schleswig-Holstein erneut Regen, Schneeregen oder Schnee bringen. Örtlich ist auch Glatteis durch gefrierenden Regen möglich. Im Süden und Osten kann sich vorab lokal Nebel bilden. Die Luft kühlt im äußersten Nordwesten auf Werte um -2 Grad ab, sonst gibt es bei Werten zwischen -4 und -15 Grad verbreitet mäßigen bis strengen Frost, im Süden und Südosten sind gebietsweise auch Tiefstwerte zwischen -14 bis -20 Grad zu erwarten.

Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 11.01.2017:

Am Samstag breiten sich von Nordwesten her Niederschläge langsam in den Südosten aus, während sie im Nordseeumfeld im Tagesverlauf wieder nachlassen. Im Südwesten bleibt es vielfach trocken. Nach Norden und Westen gibt es Regen oder Schneeregen, teilweise jedoch auch gefrierender Regen mit örtlichem Glatteis. Sonst beginnt der Niederschlag vielfach als Schnee, vor allem im Bergland schneit es Im Norden und Westen werden meist 0 bis +4 Grad erreicht, in der Südosthälfte bleibt es mit -7 bis -1 Grad frostig. Es weht schwacher bis mäßiger, an der See und im Bergland mitunter frischer westlicher Wind.

In der Nacht zum Sonntag schneit es in der Südosthälfte weiter leicht. Im Westen fällt in tieferen Lagen Regen, der gefrieren kann. Im Norden klingen die Niederschläge weiter ab und es lockert zeitweise auf. Die Tiefstwerte liegen dabei zwischen +3 bis 0 Grad im Nordwesten und -1 bis -8 Grad im restlichen Land. Am Alpenrand und im Bayerwald werden örtlich auch tiefere Werte erwartet.

Am Sonntag und Montag überwiegt stärkere Bewölkung, gelegentlich fällt etwas Regen, im Südosten und im Bergland Schnee, im Erzgebirge und am Alpenrand Südostbayerns sind teils bis zu 10 cm Neuschnee möglich. Im Westen und Südwesten fällt insgesamt wenig Niederschlag

Im Norden und Westen werden tagsüber +2 bis +6 Grad erreicht, im Bayern und in Sachsen teils nur Werte um 0 Grad.

Nachts kühlt sich die Luft auf +4 Grad im Nordwesten und bis -4 Grad im Südosten ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Südwest bis West.

Am Dienstag und Mittwoch ist es wechselhaft mit einzelnen Niederschlägen, die in tieferen Lagen meist als Regen, im Bergland als Schnee fallen. In höheren Mittelgebirgslagen ist dabei in Staulagen mit 5 bis 10 cm Neuschnee zu rechnen. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich allgemein zwischen +2 und +7 Grad, nur in Südostbayern liegen sie örtlich darunter. Nachts sinkt die Temperatur auf +3 bis -3 Grad ab, lokal kann es glatt werden. Der Wind weht mäßig, zeitweise frisch aus westlicher, später auch aus nordwestlicher Richtung, mit starken Böen an der See und im Bergland.

Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 12.01.2017 bis Samstag, 14.01.2017:

Unbeständig bei wahrscheinlich wenig geänderten Temperaturen.

© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Michael Goethel

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