Köln – Gefährlicher Einsatz für Bundespolizisten: Mann übergießt sich und Einsatzkräfte im Kölner Hauptbahnhof mit Benzin

Bundespolizei Aktuell -Köln (NRW) – In den Abendstunden des 24.12.2016 riefen Mitarbeiter einer Autovermietung im Kölner Hauptbahnhof die Bundespolizei zur Hilfe; ein aggressiver Mann würde Mitarbeiter anpöbeln.

Nachdem die alarmierten Bundespolizisten den Aggressor in der Vorhalle des Hauptbahnhofes antrafen, wurde er aufgefordert die Polizisten zur Dienststelle zu begleiten. In der Wache übergoss er sich und eingesetzte Polizisten mit Benzin. Er leistete erheblichen Widerstand und verletzte dabei zwei Beamtinnen. Der Mann wurde in eine Landesklinik eingewiesen.

Unschönes Weihnachten erlebten Kölner Bundespolizisten an Heilig Abend: Die zur Hilfe gerufenen Beamten trafen in der Vorhalle des Kölner Hauptbahnhof auf einen aggressiven Mann, der zuvor in der Autovermietung Mitarbeiter angepöbelt hatte. Aufgrund seines Verhaltens wurde er mit zur Wache genommen. Auf Nachfrage gab der Türke aus Dortmund an, dass der in seiner Hand befindliche Kanister lediglich mit Trinkwasser gefüllt sei. Kurz bevor die Dienststelle betreten wurde, äußerte der Mann, dass er auf keinen Fall die Polizeiwache betreten würde.

Dabei wehrte er sich gegen die Zuführung in die Dienststelle und leistete erheblichen Widerstand. Bei einem „Gerangel“ im Vorraum der Wache gelang des dem Aggressor den Kanister zu öffnen und sich und eingesetzte Beamte mit Benzin zu übergießen. Weiterhin zog er ein Feuerzeug aus der Tasche und schrie: “ Und wenn ich dabei drauf gehe, ich nehm Euch alle mit!“ Eine Beamtin trat dem Aggressor das Feuerzeug aus der Hand. Den Einsatzkräften gelang es, den Straftäter zu überwältigen.

Bei dem Vorfall wurden zwei Beamtinnen leicht verletzt. Der 45 Jährige wurde nach weiteren Ermittlungen in eine Landesklinik eingewiesen. Die Wache der Bundespolizei musste aufgrund der Verunreinigung kurzfristig gesperrt werden. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

OTS: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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