Gefrierender Regen nicht ausgeschlossen: Wetterprognose und Wetterbericht vom 10.01.2017 bis zum 19.01.2017 für Deutschland

achtung-glatteisDeutschland – Die Wetterprognose und aktueller Bericht: Nachts abgesehen vom Nordwesten Frost. Im Westen Niederschlag, teils bis in tiefe Lagen Schnee. Glättegefahr! An der Küste windig. Dienstag im Südwesten und in der Mitte Schneefall, in tiefen Lagen Regen.

Vorhersage – heute Dienstag:

In der Früh weitet sich von Westen her Niederschlag bis etwa zu einer Linie Ostholstein – Osthessen – Oberrhein aus. Dabei fällt im Westen und Nordwesten meist Regen, sonst teils bis in tiefe Lagen Schnee. Örtlich ist auch gefrierender Regen nicht ausgeschlossen.

An den Nordwesträndern der westlichen Mittelgebirge kann es gebietsweise über 10 cm Neuschnee geben. Vereinzelt ist auch gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. Im Osten und Süden lockert die Bewölkung gebietsweise etwas auf, dort bildet sich örtlich Nebel. Im Westen und Nordwesten sinkt die Temperatur auf 5 bis 1 Grad, sonst auf 0 bis -5, in den östlichen und süddeutschen Mittelgebirgen sowie an den Alpen auf -6 bis -10 Grad. Der mäßige Südwind frischt an der Küste sowie in höheren Berglagen stark böig auf, in exponierten Lagen sind stürmische Böen möglich.

Am Dienstag breiten sich die Niederschläge kaum mehr ostwärts aus und klingen im Norden und in der Mitte ab, während sie sich im Schwarzwald noch intensivieren. In tiefen Lagen überwiegt Regen, nach Süden hin und in höheren Lagen dagegen Schneefall. Von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Bayern bleibt es meist noch trocken. Sonnige Abschnitte sind in der Lausitz und am östlichen Alpenrand möglich.

In weiten Teilen Bayerns sowie in Oder- und Neißenähe herrscht bei -5 bis 0 leichter Dauerfrost, sonst werden 0 bis 7 Grad erreicht, mit den höchsten Werten im Emsland. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus Süd, an der Küste sowie in Ostsachsen durch Böhmischen Wind gibt es starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Mittwoch fällt aus dichten Wolken gebietsweise etwas Nieselregen, teils gefrierend, oder Schneegriesel. Im Südwesten und an den Alpen schneit es leicht. Auflockerungen gibt es abgesehen von der Lausitz und Südostbayern selten. Vom Niederrhein bis nach Hamburg bleibt es frostfrei mit 5 bis 0 Grad, sonst sinken die Tiefstwerte auf 0 bis -10 Grad, mit den tiefsten Werten in den östlichen Mittelgebirgen und an den Alpen. In der zweiten Nachthälfte nimmt der Wind etwas zu und weht an der Küste sowie in den östlichen Mittelgebirgen stürmisch.

Wetterlage:

Von Westen her greift ein Frontensystem auf den Westen Deutschlands über, kommt aber kaum mehr ostwärts voran und schwächt sich ab. Die Osthälfte verbleibt somit noch im Einflussbereich osteuropäischen Hochs.

Vorhersage – morgen:

Am Mittwoch zieht ein Niederschlagsgebiet von Nordwesten ostwärts über Deutschland hinweg. Dabei fällt zunächst in tiefen Lagen Regen, im Bergland Schnee. Später gibt es aber auch im Osten und Südosten bis in tiefe Lagen Schneefälle. Dahinter gibt es im Norden und Nordwesten noch einzelne Regen- oder Graupelschauer, auch ein kurzes Gewitter ist nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen liegen in der Osthälfte bei -2 bis +4 Grad, in der Westhälfte bei +3 bis +8 Grad. Der Wind weht lebhaft und dreht von Südwest auf West. Verbreitet gibt es Windböen, in Schauernähe stürmische Böen. An der Küste und im Bergland gibt es teils schwere Sturmböen, in exponierten Gipfellagen orkanartige Böen.

In der Nacht zum Donnerstag gibt es weitere Regen-, Graupel- oder Schneeschauer, die Schneefallgrenze sinkt auf 300 bis 400 m im Norden und auf 800 m an den Alpen. Es bleibt stürmisch bei Tiefstwerten zwischen +5 und -5 Grad.

Vorhersage für Deutschland bis Montag, 16.01.2017:

Am Donnerstag entwickeln sich bei wechselnder, meist starker Bewölkung Regen-, Schnee- und Graupelschauer, vereinzelt auch kurze Gewitter. Nach Süden hin fällt z.T. länger andauernder Niederschlag. Dabei liegt die Schneefallgrenze etwa zwischen 200 und 500 m, Richtung Alpen und Südschwarzwald bei 800 m. Die Temperatur steigt auf 2 bis 7 Grad, im höheren Bergland auf Werte um 0 Grad. Es weht mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Wind aus Südwesten bis Westen. An der See sowie in exponierten Kamm- und Gipfellagen des Berglands sind Sturmböen oder schwere Sturmböen möglich. In höheren Lagen besteht die Gefahr von Schneeverwehungen.

In der Nacht zum Freitag gibt es im Süden weitere Niederschläge, wobei die Schneefallgrenze allmählich wieder absinkt. Im Bergland kann es kräftig schneien. Ansonsten fallen noch einzelne, im Nordwesten häufigere Schauer, teils bis in tiefe Lagen als Schnee. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 und -2 Grad.

Am Freitag und in der Nacht zum Samstag setzt sich das unbeständige, teils nasskalte Wetter fort. Bei überwiegend stark bewölktem bis bedecktem Himmel kommt es zu schauerartigen Niederschlägen, die bis in tiefe Lagen als Schnee fallen oder zumindest mit Schnee vermischt sind. Vereinzelt sind auch kurze Graupelgewitter möglich. An den Alpen und in einigen Mittelgebirgen kann es länger andauernd und kräftig schneien. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 1 und 5 Grad, im Bergland um -1 Grad. In der Nacht sinkt die Temperatur auf +2 bis -4 Grad, wobei es verbreitet glatt werden kann. Es weht weiterhin mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer und auf West bis Nordwest drehender Wind. An der See und in exponierten Hochlagen muss weiterhin mit Sturmböen oder schweren Sturmböen gerechnet werden, im Bergland mit der Gefahr von Schneeverwehungen.

Von Samstag bis Montag fallen bei wechselnder, überwiegend aber starker Bewölkung weitere, vielfach schauerartige Niederschläge, die bis in tiefe Lagen als Schnee oder Schneeregen, teils auch als Graupel fallen. Kurze Gewitter sind ebenfalls noch möglich. In einigen Staulagen des Berglands kann es auch mal für längere Zeit schneien. Die Temperatur geht etwas zurück und erreicht am Montag Höchstwerte zwischen -2 Grad im Südosten und bis zu +4 Grad im Nordwesten. In den Nächten kühlt es je nach Bewölkung auf +2 bis -5 Grad, im Bergland auch darunter, ab. Der anfangs noch mäßige und leicht böige West- bis Nordwestwind nimmt bis Montag allmählich ab.

Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 17.01.2017 bis Donnerstag, 19.01.2017:

Nachlassende Schneefälle, trotz vieler Wolken auch mal sonnige Abschnitte. Etwas zurückgehende Temperaturen. In den Nächten bei Aufklaren und vorhandener Schneedecke gebietsweise strenger Frost unter -10 Grad.

© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Hoffmann

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