Dortmund – Untersuchung des in Dortmund-Marten erlegten Fuchses ohne Befund: Keine Tollwut

suedwest-news-aktuell-dortmundDortmund (NRW) – Der am Sonntag, 30. Oktober, in Dortmund-Marten geschossene Fuchs wurde in der vergangenen Woche vom Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Münster untersucht. Dabei konnte ein Verdacht auf Tollwut nicht erhärtet werden, die Untersuchung lieferte keinerlei Befunde.

Was ist zu tun, wenn man von einem Tier mit einem eventuellen Verdacht auf Tollwut Kontakt hatte oder sogar gebissen wurde? Zunächst muss schnell abgeklärt werden, ob ein Tier eine Tollwutinfektion hatte oder nicht. Denn auch der Mensch ist für Tollwut empfänglich und muss sich sofort in ärztliche Behandlung begeben, um gegen Tollwut geimpft zu werden.

Füchse, Marderhunde und Waschbären sind, sofern sie krank, verhaltensauffällig oder anderweitig auffällig beziehungsweise verendet aufgefunden wurden, gemäß der Tollwutverordnung epidemiologisch zu untersuchen.

Sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, werden die Kadaver, unabhängig davon, ob Tollwut festgestellt wurde oder nicht, unschädlich beseitigt.

Im Falle des Fuchses aus Dortmund-Marten kann jedenfalls Entwarnung gegeben werden.

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Text: Maximilian Löchter

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